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Ersterwähnung-Gründung
Die erste Erwähnung Raumlands datiert aus der Zeit von 802-817 n. Chr. Sie findet sich in einer Urkundensammlung des
Klosters Fulda, dem so genannten Codex eberhardtii und wurde durch den Mönch Eberhard etwa um 1150/1160 verfasst.
Der Ursprungsname Raumlands lautet „Rumilingene“, wahrscheinlich in der um 800 gebräuchlichen Form „HRumilingene“
geschrieben und bedeutet soviel wie „bei den Leuten des Rumolo“. In der Urkunde schenken die Grafen Reginhart und Meginhart ihre Besitzungen in
Raumland dem heiligen Bonifatius (= dem Kloster Fulda). |
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| Die Kirche zu Raumland ist die Mutterkirche des oberen Edertals und war ursprünglich dem heiligen Martin geweiht.
Martinskirchen sind Gründungen karolingischer Zeit und gehörten zu Orten mit Gerichtsbarkeit (Patrozinien). Daraus kann geschlossen werden, dass
Raumland eine Gründung der Karolinger im Zuge ihrer Missionsbestrebungen ist und somit das eigentliche Gründungsdatum noch hundert Jahre weiter
zurückliegt. |
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Altes Dorf
Der älteste Teil Raumlands ist das „alte Dorf“, das
sich ursprünglich um die Kirche zur Eder hin erstreckte. Über die ersten
Häuser des Dorfes liegen nur spärliche Informationen vor, im ersten Salbuch
(Güterverzeichnis/Steuerregister) von 1521 werden erstmalig Einwohner
genannt: 9 Bauern in Rumlang, 3 in Merckhusen. Erst nach 1700 kommen weitere
Häuser hinzu, mit dem Aufschwung durch den Schieferbergbau stieg die Zahl
der Häuser bis 1850 auf 21. |
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