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Raumland
ist ein Ort mit einer mehr als 400-jährigen Schiefertradition. Der
dunkelblaue Naturstein "Schiefer" war drei Jahrhunderte lang bis weit über
die Grenzen Deutschlands hinaus ein begehrter Baustoff. Noch bis vor 40
Jahren gaben hiesige Gruben vielen Bürgern Arbeit und Brot Die Geschichte
des Raumländer Schieferbergbaus wurde von dem verstorbenen Heimatforscher
Fritz Krämer im Heimatbuch "Raumland" ausführlich
aufgezeichnet. Zur bildlichen Dokumentation des Schieferbergbaus drehte man im Jahre 1980 den
Heimatfilm "Schiefer in und um Raumland". Am Ortsausgang von
Raumland in Richtung Frankenberg erstellten Raumländer Bürger, die sich dem
Schieferbergbau verbunden fühlten, das Schieferschaubergwerk Raumland in der
"Grube Delle". Hier haben einheimische Bürger und Gäste unseres Wittgensteiner Landes die Möglichkeit zu sehen, wie unsere Vorfahren um die
Jahrhundertwende in reiner Handarbeit Dach- und Wandschiefer aus Felsgestein herstellten.
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| Der Ort Raumland [ aus
Rumilingene (802/817?), Rumelandum (1059), Rumelang
(1256, bis 1428), Rumelang(e) (1260/1538), Rumelinge (1292),
Rumelanden (1497 u. ö.), Rümlande (1501), Rumelangk (1514),
Raumlandt (1576), Raumland (1671 u. ö.)] ist eine fränkische Siedlung,
der Name bedeutet soviel wie "bei den Leuten des Rumolo". Erste
urkundliche Erwähnungen um 800. |
Übersichtskarte Region
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Übersichtskarte Raumland
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Die Raumländer Papiermühle zu Füßen der Kirche lieferte im 18. Jahrhundert die Menge handgeschöpften Papiers, die nötig war, um das achtbändige Werk der berühmten Bibel des Grafen Casimir entstehen zulassen.
Heute gehört Raumland als Ortschaft zur Stadt Bad Berleburg. Auch der ehemalige Kreis Wittgenstein, dessen Verwaltungssitz Berleburg einst war, ist in dem neuen Kreis Siegen-Wittgenstein aufgegangen.
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