AKTUELL

AKTUELL - DORFENTWICKLUNG
 
   
Am Samstag den 10.04.2010 ist der offizielle Startschuß zur Renovierung und Neugestaltung des Dorfgemeinschaftshauses gefallen. Begonnen wurde mit Entkernungsarbeiten im Erdgeschoss.




 
Ausgrabungen in der Raumländer Kirche



Aus Anlass der Erneuerung der Heizungsanlage in der Raumländer Kirche waren umfangreiche Baggerarbeiten rund um die Kirche und auch Grabungen in der Kirche notwendig. Da unsere Kirche ein wichtiges Denkmal ist, mussten sämtliche Arbeiten vorab mit dem LWL (Landschaftsverband Westfalen Lippe) - Archäologie für Westfalen koordiniert werden. So waren vom ersten Spatenstich an die Archäologen vor Ort und haben die Arbeiten beaufsichtigt.
Überwachung der Baggerarbeiten durch einen Mitarbeiter des LWL

Zuvor waren in der Kirche etliche Sicherungsmaßnahmen getroffen worden, um die Orgel, vor allem aber die wertvollen Malereien im Chorraum der Kirche gegen Verschmutzung und Beschädigung zu schützen. Im Zuge der Arbeiten wurden, wie erwartet, rund um die Kirche etliche Gräber entdeckt, die in der langen Zeit angelegt worden waren, als das Gelände rund um die Kirche als Friedhof diente. Ein unerwarteter Fund waren einige Kindergräber, die in der Kirche an der Westseite entdeckt wurden. Hier sind vor langer Zeit totgeborene oder früh verstorbene Kinder beigesetzt worden. Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Malereien im Chorraum

Während die Kindergräber irgendwann in der Zeit des Bestehens der jetzigen Kirche angelegt wurden, stammen einige der freigelegten Grabstellen offenbar aus der Zeit vor dem Bau der jetzigen Kirche. Sie gehören damit zur Friedhofsanlage der Vorgängerkirche, deren Fundamente an der Westseite in der heutigen Kirche freigelegt wurden. Diese Kirche hat nach den bisherigen Erkenntnissen der Archäologen weiter nach Westen, in Richtung der heutigen Denkmalanlage gestanden. Die bisherigen Funde haben den Landschaftsverband Westfalen Lippe dazu bewogen, eventuell noch einmal nach Raumland zu kommen und die Grabungen außerhalb der Kirche fortzusetzen. Der Zeitpunkt hierfür hängt vor allem von den übrigen angemeldeten Grabungsprojekten des LWL ab. Wir dürfen gespannt sein, welche Erkenntnisse sich über die Geschichte unseres Dorfes hieraus gewinnen lassen. Kinderskelett. Grab in der Raumländer Kirche

Dirk Spornhauer Archäologen des LWL dokumentieren die Funde

 
   
Die Baugenehmigung zur Umgestaltung des Bürgerhauses liegt jetzt vor. Wir beschäftigen uns zur Zeit mit den organisatorischen Vorbereitungen zur Umsetzung: Einholen von Angeboten, Ausschreibungen und Vergabe der erforderlichen Gewerke, sowie die Erstellung von Helferlisten.
Für diese fristgerechte Umsetzung der geplanten Maßnahmen (September 2011) werden viele freiwillige Helfer benötigt. Der Verein „rumilingene“ bittet alle Raumländer Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung. Wer sich gerne einbringen möchte findet bei allen Vorstandsmitgliedern ein offenes Gehör. Sie erreichen den Verein auch unter nachstehender Emailadresse


1200-Jahre-Raumland

 
   
Im September 2009 wurden die Bauanträge für das "rumilingene-haus" unterzeichnet und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet, ebenso die Förderanträge.
 
Obelisk aus Raumland markiert die Mitte vom Kreis Siegen-Wittgenstein!

Ein ca.8 Tonnen schwerer Obelisk aus Raumland markiert ab dem 24.04.2009 die Mitte vom Kreis Siegen Wittgenstein.
Vorausgegangen war ein Wettbewerb in 2008 von Radio Siegen, in dem der Mittelpunkt des Kreises festgelegt werden sollte.

Der richtige Standort ist in der Nähe von Forsthaus Hohenroth.

Der Stein ist eine Spende der Firma Steinwerk Raumland, die auch den Transport und weitere Arbeiten durchführt.

Teilorganisation durch rumilingene. Eine Gedenkplatte, die an dem Obelisken befestigt werden soll,

stammt ebenfalls von einer in Raumland ansässigen Firma -- Helmut Grebe Formenbau.
 
   
Planung und Erstellung eines Nutzungskonzeptes des zukünftigen Dorfgemeinschaftshauses - ehem. Gaststätte Althaus.
 
Friedhofserweiterung in Raumland Die Entwurfsgestaltung zur Erweiterung der Friedhofsfläche in Raumland, durch unseren Verein, fand große Zustimmung im Städtischen Ausschuss für Planen, Bauen und Wohnen und wurde auf den Weg gebracht
(7. KW/2009). Durch Schaffung friedparkähnlicher Flächen zu Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen möchte unser Verein, ein Abwandern in alternative Bestattungsformen und an andere Örtlichkeiten verhindern Die Mitglieder verschiedenster politischen Richtungen begrüßen den Vorschlag und werden Ihn unterstützen.
Februar 2009
 
 
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